Jackie Chan und Chang Cheh: „Water Margin“-Spuren am Strand der Gerüchte

Jackie Chan und Chang Cheh: „Water Margin“-Spuren am Strand der Gerüchte

10. Mai 2026 Aus Von Thorsten Boose

In Interviews sagt Jackie Chan desöfteren, er habe in über einhundert Filmen mitgewirkt, bevor er 1978 seinen Durchbruch feierte. Was übertrieben klingen mag, lässt sich mit filmischen Neuentdeckungen aus dem Hongkong-Kino mit jedem neuen Jahr fast eindeutig belegen. Nur ein paar Filme der Shaw Brothers scheinen noch einen endgültigen Beweis zu fordern, auch wenn Chan schon lange selbst zugibt, Teil der Produktion gewesen zu sein.

Im Dezember 2021 begann ich meine Recherche für eine Sonderfolge in meinem damaligen „Meister aller Podcasts“, die dann am 9. April 2022 als Folge „Jackie Chan & Chang Cheh: WATER MARGIN und weitere bestätigte Filme aus den 60ern“ (🔗) in meinem deutschsprachigen Jackie-Chan-Podcast veröffentlicht wurde. Schon damals kündigte ich einen bebilderten Artikel an, den ich aus Zeitgründen bis heute nicht umsetzen konnte.

Nach reiflicher Überlegung habe ich mich auch dieses Mal gegen eine Bebilderung meines Artikels entschieden, einfach aus dem Grund, weil Screenshots und Videoclips in diesem Fall zu vage wären und somit mehr die Gerüchteküche aufkochen lassen würden, als meine eigentliche Intention zu stärken: Fans sollen selbst die Filme entdecken und auf die Suche nach Jackie Chan gehen.

Seit Monaten (Stand: Mai 2026) werden vermehrt alte Filme mit einem Credit von Jackie Chan in sogenannten Online-Filmdatenbanken versehen, ohne Quellen zu nennen und ohne optische Belege aufzuführen. Daher dachte ich mir, dass es jetzt allerhöchste Zeit ist, das Thema und somit meine Podcastfolge von vor vier Jahren einem internationalen Publikum genauer vorzustellen und Argumente zu liefern. Und das am 51. Jahrestag nach Kinostart eines gewissen Films von den Regisseuren Chang Cheh und Wu Ma, „All Men Are Brothers“, der noch eine wichtige Rolle spielen wird.

Die Grundlage meiner Nachforschungen bildete damals eine Talkshow von 1989, in der Jackie Chan persönlich einige Anekdoten zu Filmen erzählte, die man bis dato nicht mit ihm in Verbindung brachte.

Die Rede ist von der „Celebrity Talk Show“ (今夜不設防), welche in vier Staffeln von 1989 bis 1990 im Spätabendprogramm auf dem Hongkonger TV-Sender ATV ausgestrahlt wurde. Jackie Chans erster Gastauftritt fand am 16. Juni 1989 statt, in der zweiten Folge der zweiten Staffel, in der er sich den Fragen der drei Stammmoderatoren James Wong, Chua Lam und Ni Kuang stellte. Im Übrigen ist diese Folge englisch untertitelt als Bonusmaterial von 88 Films in der „Armour Of God“-Box von 2021 erhältlich, für die ich einen Artikel namens „Jackie Chan, a trademark designed to succeed“ (🔗) verfasste.

James Wong stand nicht nur ein paar Mal mit Jackie Chan vor der Kamera, sondern lieferte uns die Texte zu Hitsongs seiner Filme wie „Project A“, „Police Story“, „Project A II“, „Dragons Forever“ und viele mehr. Chua Lam hatte bei den Shaw Brothers Karriere gemacht und ist in den frühen 1980ern zu Golden Harvest gewechselt, wo er als Head of Film Production Jackie Chans Filme wie „Wheels On Meals“ und „Armour Of God“ begleitete. Ni Kuang galt als einer der vier einflussreichsten Romanautoren der 1960er bis 1980er und schrieb unzählige Filme für die Shaw Brothers. Darunter auch „The Water Margin“, den Chang Cheh 1972 verfilmte und den Jackie Chan in jener Talkshow zur Sprache brachte.

Der Ursprung von „Water Margin“

„Water Margin“ (水浒传), auch bekannt als „Outlaws Of The Marsh“ und „All Men Are Brothers“, ist ein klassischer chinesischer Roman, der traditionell dem Autoren Shi Nai’an zugeschrieben wird und im 14. Jahrhundert entstanden sein soll. Das Werk zählt zu den großen klassischen Romanen der chinesischen Literatur. Im Mittelpunkt stehen 108 Gesetzlose, die sich in Liangshan versammeln und gegen korrupte Beamte kämpfen. Die Geschichte verbindet Abenteuer, Action und soziale Kritik an den Machtverhältnissen der damaligen Zeit.

Der Titel bezieht sich auf das Sumpf- und Flussgebiet, in dem sich die Rebellen verstecken und organisieren. Dieses Gebiet wird zum Symbol für einen Ort außerhalb der staatlichen Ordnung. Über Jahrhunderte wurde der Stoff vielfach für Film und Fernsehen adaptiert und neu interpretiert. Dadurch entstanden zahlreiche Versionen, die sich in Handlung, Figuren und Tonfall deutlich unterscheiden. Autor Ni Kuang bediente sich der Geschichte und erzählte sie in prägender Form für das 1970er Hongkong-Kino im Stil der Shaw Brothers für Kultregisseur Chang Cheh nach, der damit gleich eine Trilogie bediente.

↑ Die gesamte Folge enthält englische Untertitel, die sich per Knopfdruck in jede Sprache übersetzen lassen.

Jackie Chan im Interview 1989

Wie aus dem Nichts erwähnt Jackie Chan nach über 20 Minuten in der Talkshow-Folge, dass er früh in seiner Stuntman-Karriere als „carpet soldier“ bekannt war, jemand, der bestimmte Konflikte scheut, ein Stubensoldat oder Schreibtischsoldat also. Ein krasser Gegensatz zu Chans eigentlichem Ruf, ein draufgängerischer Stuntman, der sich freiwillig für die schwierigsten Stunts meldete, zu sein. Doch was ein Jackie Chan nicht abkann, damals wie heute, sind Nadeln und Bootfahren.

Als er für Chang Cheh „The Water Margin“ gedreht habe, waren die Stuntleute laut Chan in zwei Teams unterteilt, die von Tong Kai und Lau Kar-Leung angeführt wurden. Jackie Chan stand dem Filmveteran Wong Ching in jener Zeit nahe, der ihn dann Lau Kar-Leung vorstellte. Beide, Lau Kar-Leung und Tong Kai, kamen anscheinend gut mit dem jungen Wilden zurecht. Und dann zeichnet Chan in der Talkshow ein genaues Bild seines Jobs am Filmset:

„Du musst nicht die schwierigen Jobs machen, dafür haben sie ihre eigenen Leute. Spiel du einen Seemann mit einem Messer im Mund und schwimm nach draußen.“

Erklärte man ihm damals. Chan sagt weiter, dass er kein besonders guter Schwimmer sei.

„Wir alle hatten also ein Messer im Mund und schwammen durch das Tor raus, drehten uns um und warteten. Dann sollten wir wieder reinschwimmen wie Piraten.“

Chans Details sind wichtig für die Nachforschungen, wie wir noch sehen werden. Der Dreh dauerte wohl zu lange, er wurde müde und hatte Angst, zu ertrinken. Aus Panik stützte er sich auf seine Stuntfreunde, die wiederum unter Wasser gedrückt wurden und ebenfalls in Panik verfielen. Tong Kai sah das, während die Crew noch umbaute, und beorderte Chan zurück ans Land.

Jackie Chan wurde ersetzt. Am Strand erhielt er neue Anweisungen.

„Stell dich neben Ti Lung.“

Eigentlich eine Beförderung, wenn man bedenkt, dass der junge Chan dadurch sicherlich wertvolle Sekunden Screentime erhielt, ohne sich was zu brechen. Ti Lung stand auf einem Boot am Bug, Chan stellte sich daneben. Kurz bevor die Kameras gestartet wurden, verschwand der junge Stuntman aus dem Bild und man fragte, wo der Kerl neben Ti Lung hin sei. Der erfahrene Schauspieler antwortete ganz gelassen, dass er gerade ohnmächtig hier neben ihm liege. Tatsächlich wurde Jackie Chan seekrank und musste sich mehrfach übergeben (schaut euch „Rush Hour 2“ nochmal an, Jackies Gesichtsausdruck nachts auf der Yacht ist nicht gespielt).

Die Moderatoren brechen in herzhaftes Gelächter aus, vor allem James Wong, und haken nach. Während der Dreharbeiten herrschte dann leichtes Chaos. Chan erzählt, dass man ihm folgendes sagte:

„Du kannst nicht schwimmen und nicht mal neben jemandem auf einem Boot stehen. Dann stell dich neben das Tor am Wasser!“

Das mochte Jackie, der Teppichsoldat, der nun hüfthoch von der Mauer verdeckt ehrfurchtsvoll stillstehend den ganzen Tag eine Waffe halten sollte. Er stand den ganzen Tag dort und wurde bezahlt. So erhielt er seinen nicht so respektvollen Spitznamen. Dafür lieferte uns Chan aber viele Jahre später diese detaillierte Geschichte, mit der meine Recherche nun erst beginnen sollte.

Schlagworte und Filmtitel

Auch wenn sich Jackie Chan im Interview deutlich ausdrückt, dass er bei Chang Chehs „The Water Margin“ von 1972 mit Lau Kar-Leung und Tong Kai arbeitete, ebenso wie mit Ti Lung, reichte mir das persönlich noch nicht aus, um den Film offiziell seiner Filmografie zuzuschreiben. Bei allem Respekt für Chan the Man, er selbst sagte immer wieder, dass sein Gedächtnis bei manchen Sachen nicht so verlässlich sei. Und das ist auch gar kein Vorwurf, wenn man bedenkt, dass dieser Mensch tagein tagaus über Jahrzehnte an Filmsets lebte. Daher wollte ich es ganz genau wissen.

Wie anfangs erklärt, gibt es neben der Kernreihe einige Filme aus den 1970ern, die das Thema „Water Margin“ und das Stichwort Piraten im Allgemeinen behandeln. Und dank Jackie Chans Erklärungen von 1989 haben wir einige Hinweise, in welchen Szenen wir nach dem jungen Chan suchen können. Als Übersicht halten wir also erstmal eine zu überprüfende Filmliste und die jeweiligen Schlagworte fest.

Themenrelevante Filme der 1970er:

THE WATER MARGIN (1972)
• TRILOGY OF SWORDSMANSHIP (1972)
• PURSUIT (1972)
DELIGHTFUL FOREST (1972)
• THE PIRATE (1973)
ALL MEN ARE BROTHERS (1975)

Die fett ausgezeichneten Filme sind die eigentlichen Kernfilme der „Water Margin“-Reihe

Jackie Chans Schlagworte:

• Chang Cheh, Tong Kai, Lau Kar-Leung
• stand neben Ti Lung auf einem Boot
• Messer im Mund
• schwamm ins Meer
• am Wassertor stehend mit Waffe

Natürlich beginnen wir bei dem offensichtlichen Titel „The Water Margin“ (1972), auf den sich Jackie Chan in jener Talkshow beruft und auch nur diesen namentlich nennt.

THE WATER MARGIN (1972)

Hunderte Stuntmen und Statisten kamen bei dieser Produktion zum Einsatz. Sie ritten, schwammen, kämpften, patrouillierten. Und auch wenn Jackie Chan erzählt, dass er beim Dreh dabei war, gibt es ein Problem: Laut seinen Ausführungen wurden zwei seiner eingeplanten Szenen nie mit ihm gedreht.

  • mit Messer im Mund im offenen Meer schwimmend
  • neben Ti Lung auf einem Boot stehend

Und beim Sichten wird dann ein zweites Problem klar, nämlich dass diese Szenen überhaupt nicht im Film vorhanden sind. Logischerweise müssen wir uns als nächstes den zweiten Film in der Reihe vornehmen.

Doch vorher noch ein Hinweis: „The Water Margin“ beginnt mit einer Montage von Piraten auf See und am Strand, welche in „All Men Are Brothers“ ausführlicher gezeigt wird. War Jackie Chan also doch als Statist beim Dreh dabei und wurden demnach ein paar Aufnahmen von ihm hier hineingeschnitten?

DELIGHTFUL FOREST (1972)

Man darf wohl davon ausgehen, dass, mit einer kurzen Wartezeit von nicht mal sechs Monaten zwischen Kinostart der beiden Filme, diese zeitgleich oder zumindest überlappend gedreht wurden. Alleine dieser Punkt kann schon erklären, warum Jackie Chan von dem „Water Margin“-Film spricht, denn bei Produktionsstart wurde die Trilogie von Chang Cheh für die Shaw Brothers sehr wahrscheinlich als ein großes zusammenhängendes Projekt behandelt. Thematisch und logistisch absolut sinnvoll.

Auch wenn dieser Film wieder viele Statisten forderte, die von Jackie Chan beschriebenen Szenen sucht man hier erneut vergeblich. Gehen wir also direkt zum nächsten Film über.

ALL MEN ARE BROTHERS (1975)

Auch wenn die Trilogie direkt hintereinander produziert und der dritte Teil sicher weit bis ins Jahr 1973 gedreht wurde, der Tod von Bruce Lee im Juli 1973 sorgte für einen massiven Einbruch an den Kinokassen und sowohl Produktionsstudios als auch Verleiher waren lange Zeit verunsichert, ob das Hongkong-Actionkino nochmal wiederbelebt werden konnte. Somit wurde „All Men Are Brothers“, wie so mancher Film jener Tage, erstmal aufgehoben, bis er dann im Mai 1975 in Hongkong offiziell anlief.

Was lange währt, wird endlich gut, und so treffen Jackie Chans Beschreibungen von jenem Talkshow-Auftritt 1989 endlich auf diesen Film zu. Hier sehen wir dutzende Stuntmen mit Messer im Mund an Land schwimmen, wir sehen sie auf Booten stehen und wir sehen das berühmte „Watergate“, an dem er mit einer Waffe gestanden haben soll.

Leider können wir aufgrund der tollen Breitbildaufnahmen nicht wirklich Jackie Chan unter den Darstellern ausmachen. Aufgrund seiner ausführlichen Beschreibungen vom Set, was ihm nicht bei allen Projekten jener frühen Zeit gelingt, zähle ich diesen Film persönlich dennoch zu 90 % zu Jackie Chans Filmografie.

Übrigens soll es laut Gerüchten in den Niederlanden eine erweiterte Fassung gegeben haben, die mehr Footage enthalten soll. Wieviel Footage genau, ist nicht bekannt, daher verbuche ich diesen Zusatz mal als „gilt es noch separat zu prüfen“; denn vielleicht ist ja in jenem Material (auch) ein Jackie Chan zu finden? Wer Infos hat, möge sich bitte mit Belegen melden.

An dieser Stelle hörte meine Recherche 2021 für meine Podcast-Folge aber nicht auf. Ich wollte mehr wissen und nahm mir als nächstes den offiziellen Ableger-Film „Pursuit“ vor, der bereits 1972 erschien.

PURSUIT (1972)

Alleine die Tatsache, dass die oben genannten Namen (Chang Cheh, Lau Kar-Leung, Tong Kai, Ti Lung) alle nicht bei dieser Produktion mitwirkten, war mir schon vor Sichten des Films genug an Indizienbeweis, dass ein Jackie Chan hier nicht in den von ihm beschriebenen Szenen zu finden sein wird. Ich sollte recht behalten, keine der Beschreibungen trifft auf diesen Film zu. Dennoch lässt sich nie vorab eine Mitarbeit Chans direkt ausschließen, schließlich kommen auch hier viele kämpfende Statisten zum Einsatz, die sich selten gut erkennen lassen. Für die Action waren hier alte Hasen der Shaw Brothers und Bruce Leung verantwortlich.

TRILOGY OF SWORDSMANSHIP (1972)

Der Vollständigkeit halber sichtete ich auch diesen Episodenfilm, der von Chang Cheh, Tong Kai und Lau Kar-Leung mit Ti Lung umgesetzt wurde und nicht zum Kanon der „Water Margin“-Filme gehört. Eine Szene am Strand, der aus Chang Chehs Trilogie bekannt ist, zeigt wieder einige Stuntmen in Aktion. Doch keine von Jackie Chan beschriebenen Szenen kann man hier genießen.

THE PIRATE (1973)

Ein letzter themenverwandter Film, wenn es um Piraten geht, der die ganze Truppe (außer Jackie Chan?) vereint, ist „The Pirate“ von 1973. Tatsächlich finden sich hier ähnliche Szenen wie in „All Men Are Brothers“, der fast zur gleichen Zeit gedreht wurde und alle Namen aus Chans Erzählung im Vorspann benennt. Wir sehen Piraten mit einem Messer im Mund an Land schwimmen und wir sehen sie auf Booten stehen.

Auch wenn dieses Mal das „Watergate“ fehlt, am Strand gibt es zwei oft übersehene obwohl in Szene gesetzte kleine Stunts, die von einem damaligen Jackie Chan hätten ausgeführt werden können. Auch wenn wir noch nicht klar sagen können, ob Jackie Chan hier mitwirkte, gibt es zumindest ein paar Hinweise, denen die Fangemeinde nachgehen könnte.

Unabhängig von einer Mitwirkung Chans an „The Pirate“ ist der Film absolut sehenswert und man merkt, dass er sicherlich als Inspiration für „Project A“ zehn Jahre später diente.

„The Water Margin“-Filmografie mit Erklärungen

Um meine Rechercheergebnisse final auf den Punkt zu bringen, liste ich zum Abschluss nochmal alle Filme, die ich hier besprochen habe, in chronologischer Reihenfolge nach Erstveröffentlichung mit einem Vermerk auf. Anders als bei meinem Artikel „1960-1969: Jackie Chans erste Schritte – Ein Rückblick auf verlorene und neuentdeckte Filme“ (🔗) unterscheide ich hier zwischen den folgenden drei Kriterien:

🟢 = alle Schlagworte erfüllt, somit indirekt von JC bestätigt
🟡 = manche Schlagworte erfüllt, weiter zu überprüfen
🔴 = wahrscheinlich kein Bezug

17. März 1972
🟡 The Water Margin | Die Sieben Schläge des gelben Drachen
Keine der von Jackie Chan beschriebenen Szenen findet man hier (abgesehen von einer Montage am Anfang des Films), folglich kann er nicht daran mitgewirkt haben; als Statist und/oder Stuntman unabhängig von seinen Ausführungen dennoch möglich.

11. Mai 1972
🔴 Trilogy Of Swordsmanship | 群英會
Auch in diesem Film sind keine von Jackie Chan beschriebenen Szenen enthalten, folglich kann er hier nicht mitgewirkt haben.

1. Juni 1972
🔴 Pursuit | 林沖夜奔
Nur der Vollständigkeit halber ausgeschlossen; weder Cast noch Crew oder beschriebene Szenen stimmen mit Jackie Chans Erläuterungen überein.

20. September 1972
🔴 Delightful Forest | König Der Shaolin
Auch in diesem Film sind keine von Jackie Chan beschriebenen Szenen enthalten.

27. September 1973
🟡 The Pirate | Die Teufelspiraten Von Kau-Lun
Es finden sich ähnliche Szenen wie in „All Men Are Brothers“. Darüber hinaus gibt es zwei Stunts am Strand, die von Jackie Chan technisch und theoretisch hätte ausgeführt werden können; als Statist und/oder Stuntman unabhängig von seinen Ausführungen ist eine Mitarbeit dennoch möglich und das gilt es nochmal separat zu prüfen.

10. Mai 1975
🟢 All Men Are Brothers | Die Eroberer
Die von Jackie Chan beschriebenen Szenen finden sich hier alle. Auch wenn man aufgrund der Breitbildaufnahmen keinen jungen Chan erkennen kann, so lässt sich fast mit Sicherheit sagen, dass Jackie Chan in diesem Film vor der Kamera mitwirkte. Der endgültige Beweis, mit Waffe neben dem Wassertor stehend, muss noch erbracht werden, dennoch betrachte ich „All Men Are Brothers“ zu 90 % als Teil von Jackie Chans Filmografie.

Ich bin mir fast sicher, dass wir in Zukunft deutlichere Foto- und Videobelege zu Jackie Chans Ausführungen und den hier dargelegten Argumenten finden werden. Wer aktiv mithelfen will, den lade ich herzlich ein, sich mit mir in Verbindung zu setzen.